Noch ein Gläschen? Immer mehr junge Menschen überdenken ihren Alkoholkonsum

Ob «Dry January» oder eine alkoholfreie Fastenzeit – die guten Vorsätze zum Jahresbeginn sind längst ein gesellschaftlicher Trend. Einer, für den der Körper zur jeder Jahreszeit dankbar ist.

  • Junge Menschen in der Schweiz trinken immer weniger Alkohol
  • Eine risikofreie Menge Alkohol gibt es laut aktueller Forschung nicht
  • Schon eine kurze Alkoholpause bringt spürbare Veränderungen für Körper und Alltag

von Désirée Klarer

Der tägliche Alkoholkonsum geht zurück

Eine Million Menschen machen mit beim «Dry January»

Gönnen Sie Ihrer Leber eine Pause!

  • Schon nach wenigen Wochen sinken die Leberwerte wie Gamma-GT deutlich
  • Fettablagerungen in der Leber (Fettleber) verschwinden oft komplett nach zwei bis sechs Wochen Alkoholabstinenz
  • Entzündungen gehen zurück, und die Leber kann sich selbst besser heilen
  • Langfristig sinkt das Risiko für schwere Schäden wie Leberzirrhose stark

Besserer Schlaf und mehr Energie ohne Alkohol

Dass sich Durchhalten lohnt, zeigt auch die Resonanz der Teilnehmenden: Über 80 Prozent berichten von besserem Schlaf und mehr Energie. Bei einer nicht-repräsentativen Umfrage gaben 82 Prozent der Befragten an, ihre Pause verlängern zu wollen. 97 Prozent möchten in Zukunft sogar langfristig weniger Alkohol trinken.

«Während der Fastnacht wird schon sehr viel getrunken»

Melitta Klarer, selbst rege Fastnachtsgängerin aus der Region, kennt die Aktion nicht, verzichtet aber nach der Fastnacht so oder so auf Alkohol. «Während der Fastnacht wird schon sehr viel getrunken. Es ist gut, die Leber zu schonen und dem Körper allgemein wieder etwas Gutes zu tun, damit er sich erholen kann.» Sie wolle deshalb nicht nur auf Alkohol verzichten, sondern gleich eine Fastenkur machen. «Es ist nur noch die Frage, wann ich damit anfangen soll. Allerdings sind Treffen bei Freunden auch nur Ausreden. Man kann immer damit anfangen, wenn man wirklich will», sagt die Schwyzerin.



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